Plakette 2020


Gold CHF 45.00

Silber CHF 18.00

Kupfer CHF 9.00

Bijou mit Nadel und Bijou-Anhänger (ohne Kette)  CHF 100.00

«Heb di fescht»

Die Plakette 2020 zeigt eine auf einem E-Trottinett fahrende Basler Fasnachts-Clique. Mit dem Motto «Heb di fescht» spielt die Plakette die aktuelle Welle zu Nachhaltigkeit, E-Mobilität und Shared-Economy aus, die die Gesellschaft erfasst hat. Dass die E-Trottis in ihrer heutigen Form nicht konfliktfrei sind, symbolisiert die goldene Variante; dort erkennt man, dass die fünf Figuren verbotenerweise durch die Fussgängerzone den Spalenberg hinunter sausen. Entworfen hat die 2020er Ausgabe der Basler Gestalter Kurt Walter.

Ein Fasnachts-Zigli braust mitten durch die Stadt, als wenn es kein Morgen gäbe: Ein Binggis in seiner Schachtellarve hält sich an der Stäggelaterne fest, ein Vorträbler im Clownkostüm hält die Lenkstange fest im Griff; der Pfyffer als Harlekin, der Tambour-major in Uniform und der trommelnde Waggis geniessen musizierend die Fahrt. „Heb di fescht!“, die Fasnacht geht ab.

Für Kurt Walter, der die Plakette nach 2000, 2005 (Co-Produktion mit Martin Schoch) und 2013 bereits zum vierten Mal gestaltet hat, zeigt die Plakette, wie sich die Gewohnheiten der Menschen verändern. Das Fasnachts-Zigli steht symbolisch dafür, dass unterdessen die ganze Welt E-Trottinett fährt.

 


Bezug Plakette

Die Fasnachtsplakette kann bei einem Aktivmitglied direkt bestellt werden.

Die Plakette ist eine Art Eintrittsbillett für die Basler Fasnacht.

Zwar besteht kein Kaufzwang; es ist aber Ehrensache, eine oder mehrere Exemplare zu erwerben, denn dieses Geld macht den Löwenanteil der Subventionen aus.

Der Reinerlös aus dem Verkauf wird nach der Fasnacht an alle Einheiten verteilt, die sich am Fasnachts-Montag und -Mittwoch am Cortège beteiligten.

Diese Subvention ist für alle Einheiten ein Zustupf an die enormen Auslagen für die Umsetzung des jährlich wechselnden Sujets.

Der Beitrag aus neutraler Hand schliesst jedes anderweitige Sponsoring aus und ist somit ein Garant für die Narrenfreiheit an der Basler Fasnacht.

 


Plaketten-Vers 2020

"Heb di fescht"

 

D Fasnacht bruucht e kai Kontrolle.

Heb di fescht, si kunnt jetz z rolle.

Fünf Fasnächtler uff däm Trotti

wisse, dass me daas nit sotti.

Aagää mien die fünf do nit,

denn es faart eleggtrisch hit.

Und esoo gseesch du die Naare

in d Fuessgängerzoone faare.

Grad d Frau Fasnacht duets gärn gsee.

Si darf halt e bitzli mee

und si sait, jetz hauet druff,

machet d Waggisschnuuren uff.

Nämet alli draa mit Witz

aber au e bitzli spitz.

Am Majoor gfallt daas enorm.

Stolz gseesch dää mit Uniform.

Soone Waggis ruesst ganz scheen

und dr Harlekin pfyfft Deen.

S duet e Kind dur d Larve gnaisse

und e Hampfle Räppli schmaisse.

Zvoorderscht styrt dr Gloon e bitz

und si keie nit uf d Schnitz.

Mit vyl Muet geen sii ans Wäärg,

heb di fescht, am Spaalebäärg.

Soo vyl Schwung kaasch nur dert hoole.

Noochemache nit empfoole. 

D Fasnacht gseesch du soo komplett

uff däm glaine Trottinett.

Wäär isch soone Faarzyghalter?

Daas isch wider dää Kurt Walter.

Sy Entwurf goot gly zum Müller

und d Blaggedde wird e Knüller.

Heb di fescht und heb si fescht,

denn am Revers isch si s Bescht.

 

s Fasnachts-Comité